FF02 - Essen Stoppenberg

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Erneuter Bombenfund im Essener Stadtgebiet

Erneut wurden wir am späten Montag Nachmittag zu einer Bombenentschärfung alarmiert. Auf der Baustelle direkt neben Feuerwache 1 wurde ein 5 Zentner schwerer Bombenblindgänger aus dem zweiten Weltkrieg gefunden. Um 16:33 Uhr wurden wir alarmiert und besetzten vor Ort Sperrstellen des inneren und des äußeren Absperrbereiches. Die Entschärfung verlief problemlos, so, dass die Straßensperrungen nach kurzer Zeit wieder zurück gebaut werden konnten.

 


 

 

Außergewöhnlicher Einsatz

Heute Mittag sind wir zu einem Bombenfund im Essener Süden alarmiert worden. Vor nicht ganz einer Woche sind wir schon bei einer Bombenentschärfung im Einsatz gewesen. Heute haben wir mehrere Sperrstellen besetzt und haben den äußeren Kreis um den Bombenblindgänger aus dem zweiten Weltkrieg abgesperrt. Wie auch bei der der ersten Bombe in dieser Woche können wir heute wieder eine Entwarnung geben, auch die zweite Bombe wurde durch den Kampfmittelräumdienst erfolgreich entschärft. Momentan stehen beide Löschfahrzeuge wieder einsatzbereit in den Fahrzeughallen und wir genießen die Ruhe bis zum nächsten Einsatz.


 

Rückblick

Heute vor genau einem Jahr um dieselbe Zeit wurde es über Essen sehr dunkel. Die Sturmfront zog mit einer rasanten Geschwindigkeit auf die Stadt Essen zu und richtete unglaublichen Schaden an. Durch das Sturmtief Ela sind unzählige Bäume entwurzelt worden, Äste jeglicher Größe abgebrochen und auf Autos, Straßen und sogar auf Häuser gefallen. Nachdem das Mobilfunknetz wieder einigermaßen stabil war, kam die erste Alarmierung für uns um 21:41 Uhr. Insgesamt wurden wir zu 75 Sturmeinsätzen alarmiert. Die Zeit des Sturmes war für alle Hilfsorganisationen, Löschgruppen, Berufsfeuerwehr und das THW sehr kräftezehrend, aber jedem war bewusst, dass die Stadt Essen nur durch vereinte Hilfe wieder in altem Glanz erstrahlen konnte. Nach ca. zwei Wochen waren die meisten Sturmeinsätze auch durch die Hilfe der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehren anderer deutschen Städten beseitigt. An dieser Stelle wollen wir uns noch einmal bei den Bürgern unserer Stadt bedanken, die uns während unserer Einsatzzeit mit Getränken versorgt haben. Gleichzeitig gilt den Partnern aller Einsatzkräfte ein besonderer Dank, die ihre Partnerinnen und Partner während der Sturmzeit entbehren konnten.


 

Die Grillsaison beginnt

Nicht selten wird aus dem Vergnügen ein Unglück: Schwere Brandverletzungen mit Todesfolge, Rauchgasintoxikation, Flächen- oder (Garten-) Laubenbrände. Damit das Grillvergnügen nicht zum Alptraum wird, sollten Sie als "Grillmeister" einige Hinweise beachten:

· Benutzen Sie nur einen standsicheren Grill.

· Achten Sie auf einen feuerfesten Untergrund.

· Halten Sie genügend Abstand zu Feld und Wald und anderen brennbaren Materialien. Achten Sie darauf, dass keine Glut vom   Wind verweht wird. Halten Sie Löschmittel bereit.

· Kinder sollten nicht unbeaufsichtigt gelassen werden.

· Sollte es zu Brandverletzungen kommen, kühlen Sie diese wenn möglich mit handwarmem Wasser, decken Sie Wunden möglichst keimfrei ab. Sofortige ärztliche Behandlung ist nötig!

· Grillen sie nie in einem Raum ohne Zu- und Abluft, denn es besteht Erstickungsgefahr.

· Abtropfendes Fett kann brennen und das Grillgut entzünden. Auch aus gesundheitlichen Gründen sollte brennendes Fett vermieden werden.

· Holzkohle nur mit geeigneten Zündhilfen (Grillanzünder, Pasten usw.) in Brand setzen. Niemals Spiritus, Benzin o.ä. verwenden! Diese können durch Verpuffungen zu schwersten Verbrennungen führen!

· Restliche Grillkohle (Asche) erst dann entsorgen, wenn sie wirklich abgekühlt ist. Auch dann nicht in Kartons oder Plastikbehälter schütten (Blecheimer). Im Zweifel Glutreste ablöschen und, wenn möglich, vergraben.

· Beim Gasgrill unbedingt darauf achten, dass die Anschlüsse dicht sind. Verbindungsschlauch nicht der Hitze aussetzen. Achten Sie auf die Flamme. Erlöscht diese unbeabsichtigt, kann weiter Gas austreten, das brand- und explosionsgefährlich ist.

 

Und wenn doch einmal etwas passiert ist: Fordern Sie über den Notruf 112 sofort Hilfe von Feuerwehr oder Rettungsdienst an!



 

Beförderungen

Im Zuge der gestrigen Jahreshauptversammlung wurden zwei Kameraden befördert.

- Leandra Müller zur Feuerwehrfrau

- Stephan Felderhoff zum Feuerwehrmann

Wir beglückwünschen die beförderten Kameraden.



 


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